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6. Newsletter Offener Treff

Liebe Eltern und Kinder,

in unserem 6. Newsletter geht es um das Thema „Schlafen im Baby-/Kleinkindalter“.
Viele von euch haben sicherlich schon Nächte gehabt, in denen ihr euch gefragt
habt, wann der Schlafrhythmus eurer Kinder etwas stabiler wird…… Egal, ob das
Kind im eigenen Bett und Zimmer, im eigenen Bett im Elternschlafzimmer oder mit im
Elternbett schläft, die Schlafsituation muss/sollte für euch und eure Kinder passend
und entspannt sein.

 

WUSSTET IHR
…dass Babys das Schlafen erst lernen müssen? Etwa nach 4–6 Wochen wird das
Schlafverhalten regelmäßiger.
…dass es schon bei Babys und Kleinkindern Vielschläfer und Wenigschläfer
gibt? Der Schlafbedarf ist erblich festgelegt. Manche Babys kommen in den ersten
drei Monaten mit nur 10–12 Stunden Schlaf pro 24 Stunden aus, andere brauchen
täglich 18–20 Stunden Schlaf.
…dass es für Babys in den ersten sechs Monaten normal ist, mindestens
einmal in der Nacht aufzuwachen? In den ersten sechs Monaten brauchen Babys
noch eine oder mehrere Mahlzeiten in der Nacht (meist eher mehr und über die
sechs Monate hinaus).
…dass „Durchschlafen“ für Babys höchstens 6–8 Stunden am Stück schlafen
heißt (aber wir kennen auch die Phasen, in denen alle 1–2 Stunden für die
Kinder normal sind)? Aufwachen in der Nacht oder sehr früh morgens ist zwar
meist sehr hart für Eltern, für Babys und Kleinkinder entspricht es jedoch ihrem
Rhythmus.
…dass wir als Eltern das Schlafenlernen unterstützen können?
(Quelle: kindergesundheit-info.de)

 

Fünf Ideen, die beim Schlafen unterstützen können:

1. So gut es im Alltag geht: Versucht von Anfang an regelmäßigere Zeiten für Essen, Schlafen, Spielen und Spazierengehen einzuhalten.
2. Babys und Kleinkinder lieben Gewohnheiten: Legt euer Kind möglichst zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und mit dem gleichen                      Einschlafritual schlafen. 3. Übermüdung erschwert das Einschlafen: Legt eure Kinder bei Anzeichen von  Müde sein ins Bett, gähnen              oder den Kopf abwenden, kann ein Anzeichen sein.
4. Da sein hilft: Babys und auch Kleinkinder benötigen gerade beim Einschlafen noch die Nähe einer Bezugsperson. Oft hilft es schon, die         Hand zu halten oder sanft  über das Köpfchen zu streichen. Andere Kinder möchten getragen oder im Wagen geschoben werden… ihr             entscheidet, was für euch als Eltern mit euren Kindern am besten funktioniert.
5. Die Schlafenszeit ruhig angehen: Lasst die Kinder tagsüber nach „Lust und Laune“ spielen, doch wenn es Richtung Einschlafzeit geht,          lasst die Aktivitäten ausklingen…

So sieht das Abendritual in unserer Familie aus (Jenny):
— Die Kinder (vier und zwei Jahre alt) dürfen sich jeweils 1–2 Kuscheltiere aussuchen, die sie mit ins Bett nehmen möchten
— 19.30 Uhr gehen wir gemeinsam ins Bad, ziehen die Kinder um, putzen Zähne und waschen das Gesicht
— Wenn die Kinder fertig sind, gehen wir ins Schlafzimmer, wir schlafen gemeinsam in einem Familienbett 😉
— Der Papa liest eine Gute-Nacht-Geschichte vor, die sucht sich meist unser Sohn aus
— Der Große darf nach der Geschichte noch 5 Minuten von seinem Tag erzählen
— Wir wünschen uns eine Gute-Nacht und das Licht wird ausgemacht
— Mama oder Papa legt sich zwischen die beiden und bleibt so lange dabei, bis sie eingeschlafen sind.

 

Kinder lieben bei einem Gute-Nacht-Ritual die Beständigkeit. Wiederholt also eure Schritte in derselben Reihenfolge und Länge jeden Abend. Das ist am Anfang gar nicht so leicht. Aber diese tägliche Routine gibt eurem Kind Sicherheit und das Vertrauen, sich rundum geborgen und behütet zu fühlen. Und so wird es dann auch allmählich zur Ruhe kommen und schließlich selig einschlummern.

Liebe Grüße vom Offenen Treff Team
Jenny, Steffy und Marion

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